Madrid, 31 agosto 2026

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sozialen Netzwerken mit «Verbindungen zu Russland und Israel» vorgeworfen, mit Falschmeldungen den Massenandrang auf die Nordafrika-Exklave Ceuta von Ende Juli angeheizt zu haben. Die Äußerungen fallen in eine Zeit, in der Spanien mit einer ungewöhnlich hohen Zahl von Migranten konfrontiert ist, die über die Meerenge von Gibraltar in die spanische Exklave auf dem afrikanischen Festland gelangen.

Ceuta, eine spanische Enklave an der Nordküste Marokkos, war Ende Juli Schauplatz eines außergewöhnlichen Zustroms von Migranten. Die geografische Lage der Stadt macht sie zu einem Brennpunkt der Migrationsrouten zwischen Afrika und Europa. Sánchez sieht in der Verbreitung falscher Informationen einen gezielten Versuch, die Lage weiter zu verschärfen.